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Donnerstag, 23. Januar 2020

Lobbykontrolle: Damit die GroKo keinen Pfusch macht

Liebe Freundinnen und Freunde, undurchsichtiger Lobbyismus bereitet mir Sorgen. Meist erfahren Menschen wie wir davon ja erst, wenn die Entscheidungen schon gefallen sind. Ob Dieselskandal, Glyphosat-Verbot, Rüstungsexporte … Besonders beunruhigend finde ich, dass Lobbyagenturen und Lobbykanzleien für verschiedenste Auftraggeber arbeiten, ohne öffentlich zu machen, wer dahinter steckt. Ein Lobbyregister kann Licht in dieses Dunkel bringen: Es zwingt Lobbyisten zur Offenlegung ihrer Auftraggeber, Budgets und Ziele, es unterwirft sie Verhaltensregeln und sorgt für Sanktionen bei Verstößen. In Berlin ist der Druck auf die GroKo inzwischen so hoch, dass bald ein konkreter Vorschlag für ein Lobbyregister zu erwarten ist. Aber Insider wie LobbyControl sagen: Es droht eine Schmalspurlösung, die kaum Transparenz bringt, Schlupflöcher lässt und auf einen Etikettenschwindel hinausläuft. LobbyControl hat deshalb eine Aktion gestartet, die von der Politik verlangt, beim Lobbyregister keinen Pfusch zu machen. Ich habe schon unterzeichnet und bitte euch, ebenfalls mitzumachen. Dieses Thema geht uns alle an, schließlich sind wir von Entscheidungen unter Lobbyeinfluss alle betroffen. Hier könnt ihr die Aktion unterzeichnen: www.lobbycontrol.de/lobbyregister-aktion Danke für euer Engagement! Viele Grüße, 

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